Häufige Fragen zur Sexualtherapie in Berlin

 

Ganz im Gegenteil!
Bedürfnisse ernst zu nehmen und sich ihnen zuzuwenden ist Selbstführsorge.

Eine erfüllende Sexualität erhöht die Lebensqualität, sie stabilisiert die Beziehung, reduziert Stress und steigert die Lebensfreude.

Mehr zum Thema Sexualität und Gesundheit:
https://www.welt.de/gesundheit/article13354851/Regelmaessiger-Sex-mit-dem-richtigen-Partner-ist-gesund.html

Ja, Sexualtherapie ist auch für Single.

Besonders wenn Du „unfreiwillig“ Single sind, kann Sexualtherapie sehr aufschlussreich sein.

Themen wie Nähe und Distanz, Emotionsregulation, Verführung und Lust und Erregung werden in den Stunden näher besprochen. Hier finden sich häufig Hinweise, wie der Weg in eine Beziehung aussehen kann.

Vielleicht bist Du auch gerne Single und möchtest einfach besseren Sex erleben.

https://www.welt.de/vermischtes/article158936424/Warum-so-viele-Singles-in-Deutschland-keinen-Sex-haben.html

Im Erstgespräch lernen wir uns kennen und klären, wie ich arbeite. Dabei entsteht ein erster Eindruck vom Setting, von der Methode und davon, wie ein möglicher Verlauf aussehen kann.

Wichtig: Es gibt Raum, sich mit seinem Anliegen anzuvertrauen – und eine erste Orientierung, wie Veränderung Schritt für Schritt greifbar wird. Viele erleben dieses erste Gespräch als spürbar entlastend.

Wer mit seinem Sexleben unzufrieden ist, akzeptiert diesen Zustand häufig ohne zu hinterfragen. Dabei ist Sexualität eine große Ressource. Wer sie genuß- und lustvoll auslebt, fühlt sich selbstbewusst und genährt: emotional, körperlich, seelisch.

Sexualität ist erlernt.

Von Geburt an lernen Menschen physiologische, emotionale und kognitive Fähigkeiten, die für das erleben von Sexualität und Beziehung wichtig sind. Viele der Kompetenzen können Menschen ein Leben lang weiter entwickeln.

Die Zeit, die zwischen Erregung und Orgasmus liegt, gibt viele Möglichkeiten Sexualität lust- und genussvoll zu gestalten. Damit die Veränderung gelingt, braucht es ein fundiertes Gespräch, zielführende Impulse, Tools und Motivation.

Die WHO definiert es so:

Sexuelle Gesundheit ist untrennbar mit Gesundheit insgesamt, mit Wohlbefinden und Lebensqualität verbunden. Sie ist ein Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität und nicht nur das Fehlen von Krankheit, Funktionsstörungen oder Gebrechen. (..)

Sexuelle Gesundheit ist untrennbar mit Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität verbunden. Sie ist ein Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität und nicht nur das Fehlen von Krankheit, Funktionsstörungen oder Gebrechen. (..)

 

Gründe für eine Sexualtherapie können sein:

  • Lustlosigkeit /-unterschiede

  • Schmerzen beim Sex

  • ausbleibender Orgasmus

  • Schwierigkeiten mit der Erektion oder Ejakulation

  • Sexualität ist nicht genussvoll

  • Fremdgehen

  • Verführung

  • Verunsicherung in der Geschlechtsidentität

  • uvm.

Ob Partner oder Partnerin zu beschäftigt sind, selbst kein Veränderungsbedarf sieht – oder das Thema schon länger hin und her geschoben wird – es ist gut, anzufangen. Auch allein.

Das eigene erotische Potenzial ist eine wichtige Grundlage für die Paarsexualität.
Sexualität umfasst auch die Beziehung zum eigenen Körper, Lust und Erregung.

Mögliche Themen:

  • Sexualität genießen

  • Erregung steigern und steuern

  • Partner*in verführen

  • Erotische Kommunikation

  • Den eigenen Körper und das eigene Geschlecht erotisch erleben

  • Den Körper und das Geschlecht Deines Gegenübers erotisieren

Unzufrieden mit der eigenen Sexualität?
Mach den ersten Schritt.


Sexualtherapie für Paare & Einzelpersonen

Kurs für Frauen

Stell Dir vor, Dein Körper ist ein Musikinstrument.

Sein einzigartiger Klang kommt nur zur Geltung, indem das Instrument gespielt wird.

Damit das musizieren Freude macht, brauchen es etwas Übung, ein wenig Technik und ein paar Musikstücke, die man mag.

Mit der Zeit wird das Üben zum Spiel. Und der Körper wird immer mehr ein Teil des Instrumentes.

Bewusstes Beobachten —> ausprobieren —> neues Erleben

Die Körperübungen sind in verschiedene Lektionen unterteilt und beinhalten unter anderem:

– An- und Entspannung

– Atem

– Bewegungsabläufe

– Beckenboden

– Wahrnehmung

– Körperempfindungen

– Haltung und Zentrierung

– Gang

– Berührungsqualitäten

– Genitalität

– Emotionale Regulation

– Nähe und Distanz

„Lernen ist gesünder als Patient zu sein.“ Moishe

Die ersten 1-2 Stunden widmen wir der Klärung des Anliegens.
Im Gespräch beleuchten wir Themen, wie beispielsweise: Bedürfnisse, Ressourcen, Fähigkeiten, sexuelle Entwicklungsgeschichte, aktueller Stand und Grenzen bzw. erlebten Probleme.

So bekommen wir ein genaues Bild der Situation. Bereits hier entstehen häufig neue Perspektiven und Kapazitäten.

Gemeinsam legen wir Ziele und mögliche Lern-Etappen fest. In den folgenden Stunden machen Sie sich mit verschiedenen Körperübungen vertraut.

– Bewegungsabläufe
– Spannungsregulation
– Wahrnehmungsfähigkeit
– Atemfluss
– Genitalität
– Berührungsqualitäten
– Spürsinn
– Emotionale Regulation
– Zentrierung
– Grounding
– Weiblicher/männlicher Gang
– Weibliche/männliche Verkörperung

Diese Lektionen finden alle angezogen und ohne Erregung statt.

Durch diese Körperübungen entwickeln sich neue erotische Fähigkeiten. Nach und nach wenden Sie die neu gewonnenen Kompetenzen in Ihrer Sexualität an.

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Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2019-01/intimitaet-sexualtherapie-paartherapie-sinnlichkeit-uebungskonzepte-sensate-focus

Sexocorporel ist ein klinisch sexologisches Konzept, das in den 60er Jahren von Jean-Yves Desjardin in Canada entwickelt wurde.

Körper, Kognitionen, Emotionen und Beziehungsebene des Menschen werden hier differenziert beleuchtet.

So wird es möglich, die sexuelle Persönlichkeit mit den jeweiligen Ressourcen, Fähigkeiten und Grenzen zu begreifen.

Um neue sexuelle Fähigkeiten zu lernen fokussiert das Konzept des Sexocorporel auf den Körper und die Emotionen.

Über eine Reihe verschiedener Übungen werden neue Fähigkeiten etabliert und in die Sexualität integriert.

Mehr über Sexocorporel erfahren Sie hier:
https://www.sexmedpedia.com/sexocorporel/.

Nein. Die Therapie findet grundsätzlich angezogen und ohne Berührung statt.

Die Dauer einer Sexualtherapie hängt von Ihrem Anliegen und von der Zeit ab, die aktuell das eigene Projekt investiert werden kann.

Der ideale Abstand der Therapiestunden liegt bei 2–3 Wochen. So sind die Termine nah genug, damit der Prozess spürbar bleibt und entfernt genug, so dass ausreichend Zeit vorhanden ist, die Lektionen zu Hause zu vertiefen.

Je häufiger die Übungen zwischen den Sitzungen wiederholt werden, desto eher kann sich die Erfahrung im Körper verankern.
Idealerweise werden die Übungen zu Hause 2–3 Mal pro Woche wiederholt.

Ja, es können auch Termine zur Beratung vereinbart werden. 

Sinnvoll bei Wohnort außerhalb Berlins, knappem Zeitbudget oder dem Wunsch nach eigenem, geschütztem Rahmen.

In Sexualtherapie geeignet zur Klärung des Anliegens, zur Vertiefung und zur Planung konkreter Schritte.

Technik

  • Laptop/PC mit Kamera & Mikro

  • Stabile Internetverbindung (LAN empfohlen)

  • Ruhiger, ungestörter Raum

  • Kein Smartphone für die Sitzung

Sexualtherapie (55 Min) – 95 Euro

Sexualtherapie für Paare
(90 Min) – 145 Euro

Kurs für Frauen„Genuss- und lustvolle Sexualität“
1 Einzeltermin (55 Minuten) 10 Termine (á 2 Stunden) – 590 Euro

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Umsätze aus der Tätigkeit als Heilpraktiker sind nach § 4 Nr. 14 UStG von der Umsatzsteuer befreit.

Vielen Frauen teilen den Wunsch nach einer erfüllten Sexualität.

Der Kurs für Frauen ermöglicht einen intimen, vertrauensvollem Rahmen und gemeinsames wachsen.

Zehn Treffen, in denen Anliegen geteilt werden – mit Aufmerksamkeit und Mitgefühl.
Die Gruppe wird Übungsraum, Inspiration und Motivation füreinander. Erfahrungen und Erfolge teilen sich von Frau zu Frau.

Viele Frauen empfinden die Dynamik der Gruppe als nährend und bereichernd.

Das Angebot wendet sich an Selbstzahler.
Einige Private Krankenkassen oder Zusatzversicherungen übernehmen anteilig Kosten der Sexualtherapie nach dem Heilpraktikergesetz. Informationen über eine mögliche Kostenübernahme vor Beginn der Therapie bei der eigenen Versicherung einholen.
Für eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse muss die Therapie medizinisch notwenig sein.
Das vereinbarte Honorar wird in jedem Fall vollständig fällig, unabhängig von einer möglichen Kostenerstattung durch Ihre (Privat-) Versicherung.

Vorteile als Selbstzahler:

  • Die Behandlung bleibt anonym, da Daten und Informationen nicht an die Krankenkasse weitergeleitet werden

  • Der Therapieplan ist flexibel gestaltbar

  • Bürokratischer Aufwand und lange Wartezeiten entfallen

  • Die Leistung kann in einigen Fällen bei der Einkommenssteuer als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden (Entscheid des Finanzgerichts Münster, AZ: 3 K 2845/02E).

Eine kostenlose Absage ist bis zu 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei Absagen zu einem späteren Zeitpunkt, berechne ich 50% des vereinbarten Honorars.

Ist das ein vertrauter Gedanke der auftaucht, wenn es um Veränderung geht?

Wenn in der Beziehung sexuelle Unzufriedenheit spürbar ist, können die folgenden Fragen helfen:

  • Was genau macht mich zur Zeit in der Sexualität unzufrieden?

  • Wie lange bestehen diese Schwierigkeiten schon?

  • Möchte ich etwas verändern?

  • Habe ich aktuelle Zeit, um mich auf Veränderung einzulassen?

  • Wenn es jetzt nicht passt, wann finde ich Zeit eine erfüllte Sexualität?

💬 Noch Fragen offen?

Wenn Du in den Antworten nicht fündig geworden oder unsicher bist, ob Sexualtherapie für Dich passt, schreib mir gern.
Ich antworte persönlich und vertraulich.

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